Berufsbegleitend zum internationalen PhD

Auch im Ausland ist eine berufsbegleitende Promotion möglich.
Auch im Ausland ist eine berufsbegleitende Promotion möglich.

Der höchste akademische Grad, den Sie absolvieren können, ist der Doktortitel, der Ihre fachliche und persönliche Qualifikation belegt und für Ihre überdurchschnittlichen intellektuellen Fähigkeiten spricht. In Wirtschaft und Wissenschaft bieten sich für Sie mit dem PhD herausragende Aufstiegschancen und Ihr Jahreseinkommen wird merklich höher. Den internationalen PhD können Sie über Bildungsanbieter, die mit Partneruniversitäten aus dem Ausland zusammenarbeiten, auch von Deutschland aus berufsbegleitend absolvieren.

 

Berufsbegleitend promovieren liegt im Trend

Weltweit, und vermehrt auch in Deutschland, wird das berufsbegleitende promovieren mit internationalem PhD-Programmen möglich und immer beliebter. Denn viele Menschen, die im Berufsleben bereits eine fixe Führungsposition eingenommen haben, jedoch den höchsten akademischen Abschluss noch nicht absolviert haben, möchten auf ihre Weiterbildung und die damit verbundenen beruflichen Aufstiegschancen nicht verzichten. Einige Bildungsinstitute bieten deshalb hochdotierte PhD-Programme, vorwiegend aus wirtschaftlichen Bereichen an, um Hochschulabsolventen berufsbegleitend zu einem internationalen Doktortitel zu verhelfen.

Diese Bildungsanbieter kooperieren zu diesem Zweck mit einer Partneruniversität aus dem Ausland, die Doktoranden während ihrer Forschungsarbeit betreuen. Via Skype und Internetplattformen findet dann eine direkte Kommunikation mit dem Doktorvater oder der Doktormutter statt. Zwei Bildungsanbieter zeigen, wie Sie zu einem berufsbegleitenden, internationalen PhD gelangen können.

 

Über die Hamburger Fern-Hochschule zum Doktor an der University of Louisville

Vorreiter für die weltweite Vernetzung und den internationalen wissenschaftlichen Austausch in Deutschland war die HFH – Hamburger Fern-Hochschule. Diese kooperierte mit der University of Louisville und ermöglichte Hochschul- sowie Fachhochschulabsolventen ein strukturiertes PhD-Programm an einer US-amerikanischen Universität. Für dieses Programm wurden vorwiegend Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Hochschulstudiums angesprochen, die ihr internationales Doktorat absolvieren wollten. Das Studium dauerte berufsbegleitend vier Jahre lang und vermittelte ein komplexes betriebswirtschaftliches und technisches Wissen für internationale Managementaufgaben. Lediglich in den ersten beiden Wochen waren Präsenzeinheiten an der Partneruniversität in Texas vorgesehen. Zusätzlich wurden Wochenendseminare in Deutschland abgehalten, für die Professoren aus den USA angereist kamen. Auch Forschungsaufenthalte in Amerika waren möglich. Eine zusätzliche Betreuung fand über das Internet statt. Der Abschluss erfolgte durch die Doktorarbeit und die Verteidigung der PhD-Thesis in den USA.

Heute kann über die HFH der berufsbegleitende Promotionsstudiengang Betriebswirtschaft und Management in Zusammenarbeit mit der Universität Kaposvár in Ungarn absolviert werden. Der Abschluss der Universität Kaposvár darf gemäß Beschluss der Kulturministerkonferenz in Deutschland als Doktortitel geführt werden und ist dem deutschen Doktortitel gleichgestellt.

 

Kooperationen mit der Universität von Gloucestershire in England

Ähnlich wie die Zusammenarbeit der HFH mit der texanischen Universität funktioniert das PhD-Programm des Instituts für Hochschulkooperation und internationale Promotionsprogramme. Dieses Institut kooperiert mit der University of Gloucestershire, mit Sitz in Cheltenham und Gloucester, und bietet Ihnen als Hochschulabsolvent aus den Bereichen Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Management, Public Health Management oder Engineering ein internationales berufsbegleitendes Doktorratsstudium an. Auch hier dauert das Studium vier Jahre, wobei in den ersten sechs Monaten zwei Präsenzwochenenden am jeweiligen Standort in Deutschland abgehalten werden. Dadurch ist der Weg zum internationalem PhD auch für berufstätige Menschen leicht umsetzbar.

Jedem Doktoranden werden zwei Supervisoren zur Seite gestellt, die Sie während Ihres gesamten Studienverlaufs und während Ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit betreuen. Auch hier findet die Kommunikation via Internet statt. Die Doktor-Thesis kann entweder in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden. Durchschnittlich kostet ein PhD-Programm am Institut für Hochschulkooperation und internationale Promotionsprogramme etwa 31.000,- Euro; 46.000,- Euro, wenn die PhD-Thesis in deutscher Sprache verfasst wird.