5 Gründe, 2020 per Fernstudium Psychologischer Berater zu werden!

Täglich stehen Menschen vor neuen Herausforderungen. Das berufliche und private Umfeld fordert mehr und mehr. Menschen geraten immer häufiger an ihre Grenzen und haben das Verlangen nach kompetenter Unterstützung. Hier sind Psychologische Berater gefragt, die zielgerichtete Hilfestellung leisten und professionelle kompetente Beratung liefern. Psychologische Berater nehmen sich dem Menschen an und bieten in verschiedenen Lebenssituationen ganz individuell Hilfestellung.

 

Was macht ein Psychologischer Berater?

Soziale Isolation, Angst vor Arbeitslosigkeit, drohende Einsamkeit und Armut sind Probleme, die oft in kurzer Zeit gelöst werden wollen. Der Bedarf an Beratungsleistungen ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. Zudem ist zu erwarten, dass auch in Zukunft viele Menschen nach einer psychologischen Beratung suchen werden.

Hier greift ein Psychologischer Berater ein. Seine Aufgabenbereiche lassen sich zwischen vorsorglicher Unterstützung und Seelsorge für Klienten definieren. Ein Psychologischer Berater hilft Menschen bei Lösungen in schwierigen Lebenslagen und verfolgt das Ziel, das seelische Wohlbefinden eines Hilfesuchenden wieder herzustellen. Der Berater verhält sich unterstützend. Er führt allerdings keine Behandlung praktischer Erkrankungen oder Störungen durch. Er hilft Klienten durch Gespräche, leistet Hilfestellung und unterstützt diese. Der Psychologische Berater begegnet Schwierigkeiten bei Entscheidungen und verbessert die Fähigkeit, Probleme zu lösen.

 

Wie arbeiten Psychologische Berater?

Ein Psychologischer Berater hat Gesprächsführung gelernt und kann durch seine Beratungstechniken schnell herausfinden, welche Lösungen für den Klienten richtig sind. Gemeinsam versucht er mit ihm, Ansätze zur Behebung des Problems auszuarbeiten. Dennoch verhält sich der Psychologische Berater neutral und bleibt objektiv. Er verurteilt den Klienten nicht, schreibt ihnen nichts vor, sondern arbeitet gemeinsam mit ihnen und sieht sich selbst als Begleiter. Durch eine professionelle Ausbildung kann er verschiedene erlernte Techniken anwenden, die Klienten helfen, Probleme zu lösen.

 

Steigende Nachfrage nach Psychologischen Beratern

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung des Psychologischen Beraters gesetzlich nicht geschützt. Das bedeutet, im Prinzip kann sich jeder, der es möchte, so nennen. Interessierte sollten ihre Ausbildung daher bei einem anerkannten Institut absolvieren.

 

Wer eignet sich für ein Fernstudium in Psychologischer Beratung?

Ein Psychologischer Berater ist Coach für den Bereich Lebenshilfe. Interessierte sollten bestimmte Grundvoraussetzungen, wie Einfühlungsvermögen, Offenheit, die Fähigkeit zum Zuhören und Achtung vor den Problemen Anderer mitbringen. Außerdem sollten sie auch selbst psychisch gesund sein. Am Anfang steht zunächst eine kritische Selbsteinschätzung. Auch ein Gespräch mit der Studienleitung kann ein Test für die Eignung zur Aufnahme eines Fernstudiums sein. Interessenten sollten sich sicher sein, dass sie in der Lage sind, erfolgreich mit ihren Klienten arbeiten können.

Eine der formellen Voraussetzung ist ein Mindestalter von etwa 23 Jahren. Die meisten Schulen verlangen für ein Fernstudium wenigstens einen Realschulabschluss. Grundsätzlich sind für das Fernstudium keine Vorkenntnisse erforderlich. Es eignet sich zur Weiterbildung für Berufsgruppen aus dem sozialen oder therapeutischen Bereich, aber auch für Personalverantwortliche, Mitglieder von Betriebsräten oder Führungskräfte.

 

Ablauf eines Fernstudiums

Ein Fernstudium zum Psychologischen Berater kann eigentlich immer begonnen werden. Die meisten Anbieter bieten zum Schnuppern einen kostenlosen vierwöchigen Test an. Vom Anbieter erhalten Sie alle Unterlagen regelmäßig per Post oder online zugesandt und Sie eignen sich den Lernstoff grundsätzlich im Selbststudium an. Das Material erhält zusätzliche Testaufgaben, die Sie lösen und zur Korrektur wieder einschicken.

Einige Fernschulen haben Präsenzseminare, wo Sie Fragen stellen können oder Ihr Fachwissen weiter vertiefen. Die Präsenzseminare dienen weiter dem gegenseitigen Austausch mit Mitstudenten. Haben Sie alle Briefe und Aufgaben bearbeitet, erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat, welches Ihnen bescheinigt,dass Sie über das erforderliche Wissen verfügen und die Fähigkeiten eines Psychologischen Beraters besitzen.

 

Inhalte des Fernstudiums

Das Fernstudium zum Psychologischen Berater eignet sich für Menschen, die anderen bei ihren Problemen und Sorgen Hilfestellung leisten möchten.

Voraussetzung ist Freude am Umgang mit Menschen mit Problemen und Offenheit für neue Erfahrungen. Sie werden zunächst vieles über sich selbst und andere erfahren. Anschließend erlernen Sie die Elemente einer praktischen Beratungspsychologie, damit Sie anschließend gezielt mit potenziellen Klienten arbeiten können.

Mit den Inhalten eines Fernstudiums erhalten Sie wichtige Einblicke in die psychologische Arbeit. Sie lernen verschiedene Modelle menschlichen Verhaltens kennen und werden mit Konzepten psychologischer Beratung vertraut gemacht. Sie lernen auf der Basis verschiedener Kommunikationstechniken, Beratungsmethoden und psychologischer Ansätze, Probleme von Menschen professionell zu begutachten. Das Fernstudium vermittelt Ihnen das Wissen, optimale Lösungen für Klienten zu entwickeln. Anhand von Fallstudien trainieren Sie, Ihre erworbenen Kenntnisse praktisch anzuwenden.

Sie erhalten spezielle Fachkenntnisse und Techniken, um Klienten mit ihren Problemen zu beraten und zu helfen. Ihnen werden Inhalte über Grundlagenwissen moderner Kommunikation, Elemente der Tiefenpsychologie, der Beratung in Konfliktsituationen sowie der Krisenintervention vermittelt. Da viele Psychologische Berater nach ihrem Studium selbstständig arbeiten, zählen zu den Studieninhalten auch die Themenbereiche Gewerbeanmeldung, Praxisführung und Abrechnung.

Damit Sie erfahren, wo mögliche Grenzen liegen, bieten manche Fernschulen spezielle Seminare zum Thema Gesetzeskunde an.

Fernstudiengänge werden zum Beispiel von der „Fernschule für freie Gesundheitsberufe Impulse e. V.“ und der „EURO-FH“  angeboten.

 

Kosten

Die Kosten für das Fernstudium können, je nach Lehrinstitut, erheblich abweichen. Die durchschnittlichen Studiengebühren liegen zwischen 1.000 – 2.000 Euro. Je nach Anbieter können zu den Gebühren noch Kosten für Literatur oder die Fahrt zu den Präsenzseminaren anfallen. Es ist bei vielen Studiengängen möglich, einen Bildungsgutschein oder eine Bildungsprämie anzurechnen.

 

Fünf Gründe für ein Fernstudium zum Psychologischen Berater!

 

Flexibilität

Als Psychologischer Berater gehören Sie zu den Betreuenden und Unterstützenden, die Hilfestellung in schwierigen Konfliktsituationen oder speziellen Lebenslagen leisten. Ihre möglichen Einsatzgebiete sind sehr flexibel. Hierzu zählen neben der allgemeinen Lebensberatung auch Ehe-, Familien-, Paar- und Erziehungsberatung, Berufsberatung oder Unterstützungsleistung beim Altern und Sterben.

Sie reagieren auf gesellschaftliche Veränderungen und bieten aktive psychologische Hilfestellung an. Diese bietet Ihnen, je nach Schwerpunkt, auch zeitliche Flexibilität, bei der Sie Ihre Arbeitszeit frei einteilen können.

 

Immer größerer Bedarf an psychologischen Beratern

Der Bedarf ist riesig und lange Wartezeiten bei Psychologen stehen für sich: Psychologische Hilfe wird von vielen in Anspruch genommen. Fachkräfte gibt es aber noch nicht genug. Somit ist die Gefahr, mit einem Abschluss als Psychologischer Berater ohne jegliche Anfrage auf Hilfe, dazustehen, gering.

 

Vielseitige Betätigungsmöglichkeit durch Wahl inhaltlicher Schwerpunkte und Fachrichtungen

Ein Fernstudium zum Psychologischen Berater wird von zahlreichen Anbietern offeriert. Dennoch gibt es keine einheitliche Ausbildung und die inhaltlichen Schwerpunkte differieren häufig. Die größte Ähnlichkeit des Psychologischen Beraters besteht zu der eines Coaches. Ähnliche Betätigungsfelder ergeben sich durch die Berufsbilder eines Mentaltrainers oder Entspannungstrainers.

Spezielle Fernlehrgänge, wie zum Beispiel der zum Stress- und Mentalcoach oder Fortbildungen mit den Schwerpunkten Angst- und Stressbewältigung können jederzeit besucht werden.

 

Selbstständigkeit und Verdienstmöglichkeiten als Psychologischer Berater

Die meisten Psychologischen Berater sind in einer eigenen Praxis tätig. Das Gehalt lässt sich somit im Gegensatz zu einem Festangestellten naturgemäß nur schwer bestimmen. Psychologische Berater sollten ein Nettogehalt von wenigstens 2.000 Euro anstreben. Eine Einzelberatung liegt anfangs bei einem Stundensatz von 40 bis 50 Euro je Stunde. Erfahrene Psychologische Berater oder Personal Coaches können ihr Honorar sogar auf 120 bis 150 Euro erhöhen.

 

Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Mitgliedschaft in einem Berufsverband

Ein Fernstudium zum Psychologischen Berater bietet die Grundlage für zahlreiche Weiterbildungen und Qualifizierungen. Daneben gibt es zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Verfahren der Gestaltungstherapie, Gesprächstherapie oder der Familientherapie. Möglich ist auch die Festlegung auf Naturheilkunde, spirituelle Verfahren oder die Verbindung der Ausbildung mit Betätigungen in Bereichen des Business.

Ein Fernstudium zum Psychologischen Berater ermöglicht auch den Beitritt in einen Berufsverband für Berater oder Personal Coaches. Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband stärkt den hohen Anspruch an die eigene Tätigkeit und bestätigt deren Qualität. Mitglieder eines Berufsverbandes erhalten weitere Möglichkeiten zur Spezialisierung und Erweiterung des Betätigungsfeldes. Psychologische Berater sind immer verpflichtet, sich fortzubilden und auf dem Laufenden zu bleiben.

Weiterbildungen können auch nach dem „European Qualification Framework – EQF“ beziehungsweise dem „Europäischen Qualifikationsrahmen – EQR“ erfolgen. Die eigene Tätigkeit wird dadurch für Auftraggeber als auch Klienten transparent und vergleichbar. Das EQF bietet die Chance, die eigene Qualifikation mit der anderer Länder zu vergleichen.

Unterstützung finden Sie beim „Verband psychologischer Berater e. V.“ und beim „Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e. V.“.

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