5 Gründe, nicht per Fernstudium Fotografie zu studieren

Der Beruf des Fotografen ist nicht nur interessant, sondern außerdem vielseitig und abwechslungsreich. Dabei handelt es sich um eine Tätigkeit, die mehr als nur Kreativität erfordert. Die Fotografie geht einher mit handwerklichem Geschick und technischem Verständnis. Ähnlich vielseitig sind die Möglichkeiten, diesen Beruf zu erlernen. So werden nicht ausschließlich Ausbildungen angeboten, sondern auch Studiengänge.

Vor allem für Berufstätige erscheint ein Fernstudium praktisch. Hier kann neben der Arbeit alles erlernt und somit das Wissen ausgebaut und erweitert werden. Doch vor allem in Bezug auf die Fotografie ist ein Fernstudium keine gute Wahl. Auf fünf Gründe dafür wird im Folgenden genauer eingegangen.

 

Grund 1: Fotografie als praxisorientierte Ausbildung und Studium

Schauen Sie nach den unterschiedlichen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten zu Fotografie, werden Sie feststellen, dass es ein weitreichendes Angebot gibt. Es kann darüber hinaus ein Studium und auch bestimmte Fortbildungen neben dem Beruf absolviert werden. Auf den einschlägigen Seiten sehen Sie, welche Schwerpunkte der professionellen Fotografie gelehrt werden. Eine Ausbildung findet zu gleichen Teilen in der Berufsschule und im Betrieb statt. Im Studium wird ebenfalls praxisorientiert gearbeitet. Dieser Teil ist besonders wichtig, da hier die theoretischen Teile bezüglich der Kamera, Licht, etc. zum Einsatz kommen. Dadurch verstärkt sich das Verständnis für das Handwerk.

Der Praxisbezug ist in der Fotografie daher von großer Bedeutung. Schon deshalb bieten sich Präsenzstudium oder eine Aus- sowie Fortbildung in diesem Bereich an. Im Fernstudium wird zwar mit Videomaterial gearbeitet, um Kenntnisse zu vermitteln. Doch der direkte Kontakt mit praktischen Arbeiten macht einen gravierenden Unterschied in der Anwendung der technischen Besonderheiten einer Kamera.

 

Grund 2: Direkter Kontakt mit Lehrern, Dozenten und Ausbildern in Studium und Ausbildung

Das Präsenzstudium bietet einen weiteren Vorteil. Hier haben Sie Kontakt zu den Dozenten, die Ihnen das nötige Wissen vermitteln. Damit sind direkte Interaktionen gegeben, die es Ihnen ermöglichen, Fragen zu stellen. Ähnlich verhält es sich bei einer Ausbildung. In den Betrieben steht zwar der wirtschaftliche Faktor im Zentrum, dennoch wird die praktische Anwendung vermittelt. Von diesen Möglichkeiten können Sie schnell profitieren und Ihr erlerntes Wissen in der Zusammenarbeit mit Experten anwenden. Die Ausbilder und Dozenten sind in der Regel Lehrbeauftragte, die eine hohe praktische Erfahrung aufweisen. Sie arbeiten bereits lange als Fotografen und können Ihnen daher nützliches Wissen vermitteln.

Die Module sind in unterschiedliche Schwerpunkte unterteilt. Dadurch können Sie sich bei Fortbildungen nach Ihren persönlichen Interessen richten und individuell wählen. Weiterhin erhalten Sie Einblick in die praktische Arbeit eines Fotografen. Der direkte Kontakt zu den Profis ermöglicht es Ihnen, sich auf die Aufgaben vorzubereiten, die Ihnen später in der eigenen Arbeit begegnen.

 

Grund 3: Es gibt eine große Vielzahl an direkten Fort- und Ausbildungsmöglichkeiten

Häufig gibt es Studiengänge, die in ihrer Form so speziell sind, dass sie fast ausschließlich an Fernschulen studiert werden können. Die Fotografie wird jedoch umfangreich angeboten. Nicht nur als Studium, sondern auch als Fort- oder Ausbildung kann sie berufsbegleitend absolviert werden. So ist es Ihnen möglich entweder einzelne Kurse, Abendschule oder ein Teilzeitstudium in Anspruch zu nehmen. Die praktischen Anwendungen sind somit für Sie auch für Ort nutzbar, denn wahrscheinlich werden Sie auch in Ihrer Stadt fündig. Ein Studium neben dem Beruf zu leisten, ist nicht selten. Doch bei einer Ausbildung ist dies schwieriger. Können Sie keine Allgemeine Hochschulreife als Schulabschluss vorweisen, ist es jedoch schwieriger, einen Studienplatz zu erhalten.

Dennoch ist es Ihnen möglich, sich zum Fotografen ausbilden zu lassen. Der Vorteil einer berufsbegleitenden Ausbildung liegt überdies darin, dass Sie in der Lage sind, Ihre Lebenshaltungskosten weiterhin zu tragen. Sie müssen darüber hinaus damit rechnen, dass während der Ausbildung weitere Kosten hinzukommen. Die Schulung zum Fotografen ist, in der Form einer berufsbegleitenden Weiterentwicklung, nicht kostenlos. Sie können sie nicht in einem Betrieb absolvieren. Dies gilt bei einem Studium allerdings auch für die Semesterbeiträge der jeweiligen Hochschule.

 

Grund 4: Die Ausbildung bzw. das Studium zum Fotografen ist auch in Teilzeit und daher berufsbegleitend möglich

Wie bereits erwähnt, ist es mitunter aus finanziellen Gründen notwendig, die Ausbildung zum Fotografen berufsbegleitend zu absolvieren. Hier gibt es Angebote, die dies ermöglichen, ohne auf Kurse an einer Fernhochschule zurückzugreifen. Aus- und Fortbildungen sowie Studium können in Teilzeit absolviert werden. Ein Studium ist in der Regel so konzipiert, dass es aus einzelnen Modulen und Seminaren besteht. Diese können Sie meist individuell zusammenstellen. Es ermöglicht Ihnen außerdem, Ihren Stundenplan zusammenzustellen zugeschnitten auf Ihren Alltag. Schreiben Sie sich in einer Hochschule ein, können Sie darüber hinaus zwischen Vollzeit- und Teilzeitstudium wählen. Rechnen Sie bei einem berufsbegleitenden Fotografie-Studium mit der zusätzlichen Studiengebühr.

Auch in Teilzeit dauert ein Studium zwischen sechs und acht Semestern, kann bei Bedarf aber verlängert werden. Die Seminare werden an den Wochenenden oder abends angeboten und bieten somit die Möglichkeit, sie in den Arbeitsalltag einzubinden. Auch Workshops zur Weiterbildung, wie z.B. dieser hier im Bereich Street Photography, sind möglich.

 

Grund 5: Die große Vielzahl an Angeboten des Präsenzstudiums ermöglicht eine individuelle Anpassung an den persönlichen Bedarf

Es gibt unterschiedliche Variationen des Präsenzstudiums, auf die Sie zurückgreifen können. Diese ermöglichen Ihnen, die Ausbildung passend zu Ihrem Arbeitsalltag zu gestalten. Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Abendstudium
  • Wochenendstudium
  • Teilzeitstudium
  • Blended Learning

 

Die Begriffe Abendstudium sowie Wochenendstudium sind selbsterklärend. Hier werden Kurse entweder abends oder an den Wochenenden besucht. In einem Teilzeitstudium sind die Seminare über die Woche verteilt, daher ist es hier häufig notwendig, die Arbeitszeit zu reduzieren, um die Kurse wahrzunehmen. Neu ist das sogenannte Blended Learning. Es handelt sich hierbei um eine Verbindung aus Präsenz- und Fernstudium. Die Kurse werden abwechselnd online im Selbststudium oder im Blockunterricht absolviert.

Titelbild: streetphotographyberlin.com