Schaffen Sie die Grundlagen der digitalen Welt!
Schaffen Sie die Grundlagen der digitalen Welt!

Wer vor Jahrhunderten den Menschen davon berichtet hätte, was sich aus „Nullen und Einsen“ so alles kreieren lässt, wäre vielleicht als Sonderling abgetan worden. Heute bestimmt dieser faszinierende Zusammenhang – gepaart mit vielen weiteren – einen Großteil des menschlichen Alltags. Computer sind zum Teil schon in den Kindergärten präsent und halten spätestens dann Einzug in das heimische Kinderzimmer, wenn die Kleinen mit der weiterführenden Schule beginnen. Von da an hat die Technik vom Smartphone bis zum Tablet den Alltag fest im Griff.

Kaum ein Arbeitsplatz kommt ohne den Einsatz von Rechnern aus – von der gut durchdachten Bürosoftware bis hin zur Steuerung einer CNC-Fräsemaschine. Wer mehr über die Hintergründe und die Funktionsweise von Hard- und Software erfahren möchte, kann sich im ersten Schritt für ein Teilzeitstudium Informatik (Bachelor) entscheiden. Es bildet die Grundlage für unterschiedliche Karrieren und kann nach erfolgreichem Abschluss beispielsweise durch ein Masterstudium ergänzt werden.




Wer Informatik (Bachelor) zu seinem Studienfach macht, kann sich spannende Berufsbilder erschließen

Informatik berufsbegleitend studieren – das kann der Beginn einer beeindruckenden Karriere sein, wenn man alle Weichen richtig stellt. Es macht Sinn, sich schon in den ersten Semestern mit späteren Berufswegen zu befassen und Praktika zu absolvieren. So erhält man einen echten Einblick in die möglichen Berufsfelder und kann vergleichen, was am besten zur eigenen Persönlichkeit passt. Beispiele für Berufsperspektiven für Informatiker findet man unter anderem im Bereich der Softwareentwicklung. Hier sind Informatiker gefragt, die Spaß daran haben, stetig Neues zu schaffen – beispielsweise eine optimierte Software oder eine komplett neue, rechnergestützte Lösung für ein Alltagsproblem. Informatiker können sich aber beispielsweise auch im Bereich der Programmierung weiterbilden und mit Werbeagenturen zusammenarbeiten, in deren Auftrag sie innovative Websites technisch umsetzen. Grundsätzlich gilt: Wo immer Systeme mit Rechnern funktionieren oder künftig funktionieren sollen, sind findige Informatiker gefragt.

 

Lernen, was die Software im Innersten bewegt: Inhalte, Struktur und Dauer des Teilzeitstudiums Informatik

Informatik (Bachelor) nebenbei studieren – das verlangt immer einen gewissen Koordinationsaufwand. Dies ist insbesondere deswegen der Fall, weil Teilzeitstudierende häufig noch eine weitere „Haupttätigkeit“ betreiben und sich beispielsweise um die eigenen Kinder kümmern, einen aufwändigen Job haben oder sogar ein eigenes Unternehmen aufbauen. Je nach Hochschule lässt sich dies mehr oder weniger gut mit dem Studium verbinden. Während es an einigen Bildungseinrichtungen spezielle Teilzeit- oder Onlinestudiengänge gibt, reduziert sich bei anderen ganz einfach die Anzahl der zu besuchenden Veranstaltungen pro Semester auf die Hälfte. Es lohnt sich also, die Curricula verschiedener Hochschulen zu vergleichen. Das Bachelorstudium Informatik dauert in der Regel sechs Semester in Vollzeit bzw. zwölf Semester in Teilzeit. Es ist ein grundständiges Studium, das vor allem Basiskenntnisse und -methoden der Informatik vermittelt. Die Kernbereiche sind die Theoretische Informatik, die Technische Informatik und die Praktische Informatik. Die meisten Hochschulen empfehlen nach dem erfolgreichen Ende der Bachelorstudienzeit den Anschluss eines Masterstudiengangs.

 

Nebenbei Informatik studieren – mit diesem Arbeitsaufwand funktioniert es

Wie viel pro Woche gelernt werden muss und wie viele Vorlesungen zu jeder Studienwoche gehören, hängt unter anderem von den Vorkenntnissen der Studierenden und vom Studienanbieter ab. Als Faustregel gilt: Pro Semester können die Studierenden mit rund zwanzig Arbeitsstunden Aufwand rechnen, wenn sie Informatik (Bachelor) nebenbei studieren. Dieser wöchentliche Zeitraum beinhaltet nicht nur Anwesenheitszeiten im Präsenzstudium, sondern auch Lernzeiten und Zeiten für die Vorbereitung auf Prüfungen. Nach der ECTS-Klassifizierung sollten Studierende mit einem Aufwand von 120 bis 160 Punkten für das gesamte Bachelorstudium Informatik rechnen.

 

Zukunftsaussichten für Bachelorabsolventen des Teilzeitstudiums Informatik

Der in sich gekehrte Informatiker, der den ganzen Tag alleine über der Lösung eines abstrakten Problems brütet mag sich als Klischee noch immer in den Köpfen halten. Die Zukunft für Absolventen der Informatik (Bachelor) sieht allerdings anders aus. In vielen Unternehmen ist Teamarbeit absolut notwendig. Teamfähigkeit gehört daher zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Wer Karriere machen möchte, sollte sich früh in den verschiedenen Branchen umsehen, die ihn interessieren und in denen sich passende Arbeitsfelder ergeben. Praktika bringen die Studierenden in den direkten Kontakt mit möglichen späteren Arbeitgebern. Gelingt dies und erweisen sich die Bacheloranwärter als teamfähig und sehr kompetent in ihrem Aufgabengebiet, sind die Zukunftsaussichten sehr gut. Aufgrund der immer weiter zunehmenden „Computerisierung“ der menschlichten Lebenswelten stehen Arbeitsplätze in fast jeder Branche zur Verfügung.

 

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassungsvoraussetzungen können unterschiedlich ausfallen, wenn ein Bachelorstudium der Informatik in Teilzeit angestrebt wird. An einigen Hochschulen wird es wohl immer einen Numerus Clausus oder andere Beschränkungen geben. Es gibt aber in der Regel auch Einrichtungen, an denen Interessenten ihren Studienplatz direkt erhalten, sofern sie die entsprechende Hochschulzugangsberechtigung besitzen. Das Teilzeitstudium ist ebenfalls unterschiedlich reglementiert. Wenn die Hochschule keinen gesonderten Studiengang für das nebenbei Informatik studieren anbietet, kann oft dennoch ein Antrag auf Teilzeitstudium gestellt werden. Die Gründe sind dann aber meistens nachzuweisen. Denkbare Gründe sind familiäre Situationen, eine chronische Erkrankung des Studierenden oder die Verbindung des Studiums mit einer Berufstätigkeit.

 

Informatik (Bachelor) in Teilzeit studieren – Städte von A bis Z

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Bayreuth

Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth ermöglicht das Studieren in den Richtungen Informatik und Angewandte Information. Der erstgenannte Studiengang ist allgemeiner ausgelegt, der zweitgenannte befasst sich vor allem mit den Themen Umweltinformation, Bioinformatik und Ingenieurinformatik.

Je nachdem, für welche Studienrichtung man sich entscheidet, wird man mit unterschiedlichen Studienstrukturen konfrontiert. Immer jedoch folgt die Vertiefungsphase erst dann, wenn die grundsätzlichen Methoden und Basiskenntnisse vermittelt wurden. Jeder Studiengang kann innerhalb von sechs Semestern bei einem Vollzeitstudiengang und in zwölf Semestern beim nebenbei Informatik studieren absolviert werden. Im Anschluss an das Bachelorstudium Informatik in Bayreuth kann auch ein Masterstudium an derselben Hochschule angeschlossen werden.

 

Berlin

Humboldt-Universität zu Berlin

Die Humboldt-Universität zu Berlin ermöglicht es studierenden grundsätzlich, jeden Studiengang auch in Teilzeit zu studieren. Im Informatikbereich existieren für Bachelor-Interessenten zwei unterschiedliche Studiengänge, und zwar der klassische Studiengang Informatik (Bachelor) und der Studiengang Informationsmanagement und -Informationstechnologie.

Bei dem letztgenannten Studiengang ist in der Regel mit einem NC als Zulassungsbeschränkung zu rechnen, über Details informiert die Studienberatungsstelle der Hochschule jeweils aktuell. Die Studieninhalte unterscheiden sich je nach Studiengang. Bei der klassischen Informatik gibt es derzeit ein Kernfach, das mit 130 Studienpunkten klassifziert ist und ein Beifach, für das 20 Studienpunkte vorgesehen sind. Das Lernen soll hier dazu führen, dass die Studierenden später wissenschaftlich arbeiten und informationsverarbeitende Systeme einschätzen und einsetzen können. Dafür und für weitere Tätigkeiten wird im Bachelorstudiengang die Basis gelegt. Beim Fach Informationsmanagement und Informationstechnologie stehen die technischen und organisatorischen Grundlagen im Fokus, mit denen sich Informationen und Wissen erschließen lassen. Dazu gehören insbesondere die Speicherung und Vermittlung von Daten, aber auch deren Darstellung, Suche und Analyse.

 

Brandenburg

Fachhochschule Brandenburg

Die Fachhochschule Brandenburg bietet die Studiengänge Medieninformatik und klassische Informatik in Teilzeit an. Während man für das Vollzeitstudium vier Semester einplanen muss, sind es bei einem Teilzeitstudium Informatik (Bachelor) acht Semester.

Besonders wichtig ist den Verantwortlichen der Fachhochschule ein hoher praktischer Anteil. So werden häufig Studienarbeiten verfasst und das Gelernte wird anhand von Praxisbeispielen angewendet. Darüber hinaus vermittelt das Studium auch die sogenannten Soft Skills, die in der Arbeitswelt immer wichtiger werden. Das Ziel: Die Informatiker sollen sich später nicht nur fachlicht in ihrem Umfeld zurechtfinden, sondern auch positiv zu Teamarbeiten beitragen und gemeinsam mit anderen Fachleuten innovative Lösungen entwickeln können.

 

Braunschweig

TU Braunschweig

Die TU Braunschweig gehört ebenfalls zu den Hochschulen, die einen eigenen Fachbereich Informatik besitzen. Der Bachelorstudiengang Informatik erfordert das Ableisten von insgesamt 180 ECTS-Punkten. Diese verteilen sich auf unterschiedliche Bereiche, wobei Grundlagen der Informatik, Grundlagen der Mathematik und Informatik der Systeme die Pflichtbereiche bilden.

Darüber hinaus existieren die Wahlpflichtbereiche Informatik und Mathematik. Die Pflichtmodule Seminar und Teamprojekt ergänzen das Teilzeitstudium Informatik (Bachelor) und sorgen dafür, dass ein hoher Praxisanteil gewährleistet ist. Weitere Nebenfächer, die Ausbildung in Schlüsselqualifikationen sowie eine intensive Phase für die Erstellung der Bachelorarbeit runden das Studieren der Informatik in Braunschweig ab.

 

Erfurt

Fachhochschule Erfurt

Die Fachhochschule Erfurt trägt auch den Titel University of Applied Sciences. Die Praxisbezogenheit wird daher besonders groß geschrieben. Das Curriculum sieht vor, dass sich die Studierenden ihrem Studium in zwei Studienabschnitten widmen. Im ersten Studienabschnitt werden die Grundlagen vermittelt – es handelt sich um das Orientierungsstudium.

Hier gilt es, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und weiter auszubilden. Darüber hinaus können sich die Studierenden innerhalb der Informatik orientieren, um sich dann im Hauptstudium für den richtigen Weg zu entscheiden. Im Hauptstudium selbst stehen drei Anwendungsgebiete der Informatik zur Verfügung, unter denen man den gewünschten auswählen kann. Die Bereiche sind Ingenieurinformatik, Wirtschaftsinformatik und Medieninformatik. Insgesamt sind für 120 ECTS-Punkte vorgesehen, wenn hier Informatik berufsbegleitend bzw. in Teilzeit studiert wird.

 

Hamburg

Universität Hamburg

Die Universität Hamburg ist eine Hochschule, die ein Teilzeitstudium ermöglicht – auch im Bereich Informatik. Wer sich hier für einen Bachelorstudiengang entscheidet, soll später in Informatikprojekten mitwirken können.

Es ist aber auch das Ziel, dass sich die Informatiker mit anderen Fachleuten zu Teams zusammenfinden und übergreifende Lösungen entwickeln können. Wer die Forschung und Entwicklung im Bereich Informatik als angestrebtes Betätigungsfeld für sich erkannt hat, ist in Hamburg ebenfalls richtig. Auch eine forschungsbezogene Lehre wird hier angeboten. Die Hochschule hat die Studiengänge im Informatikbereich sehr stark modularisiert. Durch das Zusammenstellen derjenigen Wahlpflichtmodule, die den eigenen Neigungen entsprechen, ist das Bachelorstudium sehr stark individualisierbar.

 

Saarbrücken

Universität des Saarlandes

Die Universität des Saarlandes ermöglicht ein klassisches Bachelorstudium der Informatik, wenn dies von Studierenden gewünscht ist. Hier werden insbesondere vier Bereiche in den Fokus gerückt: die Theoretische Informatik, die Technische Informatik, die Praktische Informatik und die Angewandte Informatik.

Sehr spannend ist für die Studierenden oft die Verzahnung des Forschungsstandortes Saarbrücken mit Hochschulen in der ganzen Welt. Auch Forschungsthemen aus der Informatik können hier auf internationaler Ebene diskutiert und vorangetrieben werden. Beispiele dafür sind die Themen Softwaretechnik, Künstliche Intelligenz und Computergrafik. Das nebenbei Informatik (Bachelor) studieren dauert hier sechs Semester im Vollzeitstudium und in der Regel zwölf Semester bei einem Teilzeitstudium.

 

teilzeitstudium-check: die bewertungFernstudium als Alternative

Für viele Menschen, die gerne zu Hause lernen und die ihr Studium mit weiteren Tätigkeiten verbinden möchten, ist nicht nur das normale Teilzeitstudium interessant. Als sehr praktisch erweisen sich hier auch die Onlinestudiengänge bzw. die Fernstudiengänge. Informatik im Fernstudium sollte daher auch ein Thema sein, dem man sich vor Entscheidung für die eine oder andere Hochschule widmet. Gelehrt wird über unterschiedliche Medien – vom gedruckten Studienbrief über das Onlineseminar bis hin zu interaktiven und multimedialen Übungen für die Studierenden.

 

FernUniversität Hagen

Die FernUniversität Hagen ist eine öffentliche Hochschule, die sich voll und ganz auf das Angebot von Fernstudiengängen konzentriert. Hier ist es möglich, Informatik mit dem Ziel zu studieren, einen Bachelortitel zu erlangen.

Es gibt verschiedene Studiengänge, die dies ermöglichen, nämlich Wirtschaftsinformatik, praktische Informatik und klassische Informatik. Während Studierende der Informatik für ein Vollzeitstudium drei Semester Studiendauer einplanen sollten, sind es bei der Teilzeitvariante des Informatikstudiums sechs Semester. Es gilt, in der jeweiligen Zeit insgesamt 90 ECTS-Punkte zu erreichen. Je nachdem, für welche Studienrichtung sich die Studierenden entschieden haben, fallen der Aufbau und die Inhalte unterschiedlich aus. So geht es beispielsweise um Themen wie die Erkundung von Programmiersprachen, um das klassische Software Engineering und die damit verbundenen Methoden, um Informationssysteme, künstliche Intelligenz und vieles mehr.

 

Ostfalia Hochschule

Die Ostfalia Hochschule ist Anbieter verschiedener Studiengänge, zu denen auch der Bachelorstudiengang Informatik gehört. In der Grundlagenphase gilt es, sich das Basiswissen des Fachbereichs anzueignen.

Auf dem Studienplan stehen unter anderem das Programmieren, aber auch die Mathematik oder die Eigenschaften und Möglichkeiten der aktuellen Computerhardware. Wer sich für das Onlinestudium entschieden hat, kann sein Wissen innerhalb des Bachelorstudiums noch vertiefen. Dafür stehen verschiedene Vertiefungsbereiche zur Auswahl, nämlich System Engineering, Informations Engineering, Software Engineering, Medieninformatik und Computer Engineering. Darüber hinaus ist es den Studienanbietern wichtig, die Brücke zur Praxis zu schlagen. Dies wird über Studienprojekte und praxisbezogene Übungen realisiert. Das nebenbei Informatik Studieren dauert hier zwölf Semester, wenn man von der Regelstudienzeit ausgeht.

 

Wilhelm Büchner Hochschule

Die Wilhelm Büchner Hochschule bietet für Studierende mit dem Abschlussziel Bachelor das Fernstudium Informatik an. Als Studiendauer gibt die Hochschule, die sich in Darmstadt befindet, sechs Leistungssemester an. Wer den Studiengang in Teilzeit absolvieren möchte, sollte sich auf den doppelten Zeitraum einstellen.

Zu den Inhalten gehören unter andere Mathematik und Technik, die Grundlagen der objektorientierten Programmierung, Software Engineering, Professional English und vieles mehr. Einer der Vorteile ist es hier, dass mit dem Studium zu jedem beliebigen Zeitpunkt begonnen werden kann. Es ist also nicht notwendig, auf einen bestimmten Termin für das Einschreiben zu warten oder dann den Semesterstart abzuwarten, wenn man als Studierender aufgenommen wurde. Die Lehrinhalte werden auf innovative Art und Weise vermittelt, darüber hinaus gibt es ein persönliches Betreuungskonzept für die Studierenden.